Willkommen auf den Seiten des Jagdverbands Weißeritzkreis

Gebrauchsprüfung des Deutschen Jagdterrier Clubs e. V. im Revier Reinholdshain

 

Laut dem deutschen Jagdgesetz müssen zu bestimmten Arten der Jagd auf Wild brauchbare Hunde eingesetzt.....weiterlesen hier

Außerordentlicher Landesjägertag in Siebenlehn

Liebe Jägerinne, liebe Jäger,

wie versprochen möchte ich Euch über den außerordentlichen Landesjägertag am 22.09.2018 berichten.
Wir waren als stärkster Verband mit neun Delegierten anwesend.
Herr Fischer (Präsident des Deutschen Jagdverbandes) stellte in seiner Eingangsrede nochmals klar, wie wichtig ein starker Landesjagdverband ist. Er rief allen Beteiligten ins Gedächtnis welche Bedeutung dieser Tag für die Sächsischen Jägerinnen und Jäger haben wird.
Und irgendwie hatte man den Eindruck, als wüsste jetzt auch der Letzte um was es an diesem Tag gehen wird.

Die Wahlen wurden mit folgenden Ergebnissen abgeschlossen:
Herr Frank Seyring ist Präsident des Landesjagdverbandes Sachsen.
Herr Thomas Markert und Herr Wilhelm Bernstein sind Vizepräsidenten.
Herr Jakob wird der neue Schatzmeister sein.
Herr Sören Sabisch und Herr Enrico Holz sind die beiden Beisitzer.

Der Jagdverband Weißeritzkreis gratuliert allen gewählten Präsidiumsmitgliedern. Wir wünschen einen guten Start und viel Kraft für die anstehenden Aufgaben.
Wir unterstützen das neue Präsidium im vollen Umfang und hoffen mit unserem Landesverband jetzt wieder in die richtige Spur zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen und Weidmanns Heil

Frank Fiebiger
Vorsitzender des JV-Weißeritzkreis

Der Obmann für Natur und Umweltschutz sowie Lernort Natur stellt sich vor

 Liebe Mitglieder,

mein Name ist Carsten Klotz und ich bin 35 Jahre alt.
Ich wohne in Glashütte..... weiterlesen hier

 

 

 

Außerordentlicher Landesjägertag am 22.09.2018!

Liebe Jägerinnen, liebe Jäger,

am Samstag den 22.09.2018 findet der außerordentliche Landesjägertag in Siebenlehn statt. Wir werden als stärkster Verband, mit 9 Delegierten dabei sein. Es wird ein entscheidender Tag für die Zukunft unseres Landesjagdverband sein und damit auch ein entscheidender Tag für uns. Wir brauchen einen Mitgliederstarken Landesverband damit auch in Zukunft Gesetze und Verordnungen nicht ohne unseren Beitrag gemacht werden. Es ist keine Lösung diese Gemeinschaft zu verlassen, weil die Stimme von ca. 5900 Mitgliedern mehr Gewicht hat, wie die einiger 100. Wir werden am Samstag ein neues Präsidium wählen, von dem wir hoffen das es unsern Landesjagverband wieder in die Erfolgsspur bringt. Von dem Ergebnis werde ich hier berichten.

Waidmanns Heil

Frank Fiebiger

Jägerkurs der Jagdschule Weisseritzkreis hat begonnen! 

Liebe Kursteilnehmer,

Eure Ausbildung hat begonnen.

Wir wünsche euch viel Erfolg, viel Spaß beim lernen und vor allem einen guten Start als Jäger und Naturschützer.

Waidmanns Heil

Frank Fiebiger

 

 

 

Jagdschule Weisseritzkreis mit neuem Kursangebot!

Liebe Jägerinnen und liebe Jäger,

unsere Jagdschule hat heut ihre neuen Kursangebote veröffentlicht. Vielleicht ist auch für Euch etwas dabei. Weiter geht es hier

 

Waidmanns Heil

Frank Fiebiger

 

 

Der 2. stellv. Vorsitzende und Obmann für Öffentlichkeitsarbeit stellt sich vor

Liebe Jagdgenossinnen, liebe Jagdgenossen,

gern möchte ich mich bei Euch an dieser Stelle ..... weiterlesen hier

 

 

 

Der 1. stellv. Vorsitzende und Obmann für Aus.- und Weiterbildung stellt sich vor

Liebe Waidgenossinnen, liebe Waidgenossen,

mein Name ist Lars Timmler und ich bin ..... weiterlesen hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der neue Vorsitzende stellt sich vor

Liebe Jägerinnen, liebe Jäger,

für alle die zur Jahreshauptversammlung nicht dabei sein konnten, möchte ich mich hier nochmals …. weiterlesen hier 

 

 

 

 

Erste Sitzung des neuen Vorstandes 

 Liebe Jägerinnen, liebe Jäger,

am 13.07.2018 18:00 Uhr fand die erste Sitzung des neu gewählten Vorstandes statt.

Über die wesentlichsten Inhalte...… weiterlesen hier

 

Familienfest am Waldschulheim Wahlsmühle

 Liebe Jägerinnen liebe Jäger,

am 09.09.2018 fand das Familienfest im Waldschulheim Wahlsmühle statt.
Bei bestem Wetter konnten sich alle über viele Besucher freuen.
Ob Forstmaschinen, Deckelclub, Bogenschießen, Jagdhornbläser oder Jagdhundevorführung, es gab viel zu erleben.

Auch unser Jagdverband war mit einem Infostand dabei. Besonders mit dem Projekt Lernort Natur, konnten wir das Interesse an uns wecken. Aber auch Jäger die bisher noch keine Verbandsmitglieder waren, konnten wir für eine Mitgliedschaft gewinnen.

Rundum eine absolut gelungene Veranstaltung.

Vielen Dank an Carsten Klotz und Kurt Reichel für die Unterstützung.

Waidmanns Heil

Frank Fiebiger

 

 

Rückkehr des Wolfes geht nur mit Akzeptanz und Regulierung

Breites Verbändebündnis legt zur Umweltministerkonferenz Aktionsplan Wolf vor

(Berlin, 04. Juni 2018) Die zunehmende Ausbreitung des Wolfes in Deutschland führt im ländlichen Raum zu wachsenden Konflikten und stellt gleichzeitig die Haltung von Weidetieren grundsätzlich in Frage. Anlässlich der Umweltministerkonferenz vom 6. bis 8. Juni 2018 in Bremen legt daher ein breites Bündnis von 18 Verbänden des ländlichen Raums - das Aktionsbündnis Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter - einen gemeinsamen Aktionsplan Wolf vor. Gemeinsam fordern die Verbände von den Umweltministern von Bund und Ländern, dass der Schutz des Menschen eindeutig Priorität vor der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland haben und die Weidetierhaltung flächendeckend möglich bleiben muss. Es sei nicht länger vertretbar, der Bevölkerung und den betroffenen Tierhaltern mit bewusst kleingerechneten Wolfsbeständen die realen Verhältnisse in Deutschland vorzuenthalten. Die Verbände gehen davon aus, dass in Deutschland im Jahr 2018 eine Wolfspopulation von über 1.000 Tieren lebe und die Population jährlich um über 30 Prozent exponentiell wachse.

Die Verbände des Aktionsbündnisses Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter halten die derzeitige Praxis bei der Meldung von Wolfsrissen, dem Verfahren der Rissbegutachtung bis hin zur Kompensation von Schäden für unzulänglich und fordern eine grundlegende Neujustierung. Aufgrund von Zweifeln an der Genauigkeit der bisherigen genetischen Analyse, fordern die Verbände die Einführung einer B-Probe. Die B-Probe ist in Zweifelsfällen durch ein unabhängiges, anerkanntes und akkreditiertes Labor zu untersuchen. Die Verbände fordern darüber hinaus eine Umkehr der Beweislast bei der Entschädigung von Wolfsrissen. Zukünftig muss eine Entschädigung bereits dann erfolgen, wenn ein Wolfsriss nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Verbände betonen, dass zur Vermeidung von Wolfsrissen der Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen eine große Bedeutung zukommt. Jedoch habe die Prävention auch Grenzen. Eine kleinparzellierte Einzäunung aller Weideflächen in Deutschland sei weder naturschutzfachlich verantwortbar und wirtschaftlich darstellbar noch gesellschaftlich akzeptiert. Bund und Länder seien gefordert, bei der Prävention mehr auf die tatsächlichen Verhältnisse Rücksicht zu nehmen und beim Herdenschutzmanagement abgestimmt und bundesweit nach einheitlichen Maßstäben vorzugehen. Basis für die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen müsse die Einzäunung sein, die zur Verhinderung des Ausbruchs der Weidetiere in der Region üblich ist.

Ferner fordern die Verbände der Weidetierhalter und Landnutzer, dass die wissenschaftlich belegten Fakten anerkannt werden, wonach es sich bei den in Deutschland lebenden Wölfen nicht um eine eigenständige Population handelt, sondern um den Westrand des Nordosteuropäischen Vorkommens. Dessen günstiger Erhaltungszustand stand nie in Frage. Von daher bestehe keine Notwendigkeit mehr, den Wolf in Anhang IV der FFH-Richtlinie zu belassen, betonen die Verbände.

Das Aktionsbündnis Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter bekräftigen ferner, dass zu einem vernünftigen Umgang mit dem Wolf künftig auch die Entnahme gehören wird. Die Erhaltung der Weidetierhaltung in einer vielgestaltigen Kulturlandschaft mit großflächigen Grünlandregionen ist mit einer uneingeschränkten Ausbreitung des Wolfes nicht vereinbar. In Ländern wie Frankreich und Schweden werde bereits heute auf Basis des bestehenden europäischen Naturschutzrechts regulierend in die Wolfsbestände eingegriffen. Die in Schweden praktizierte Schutzjagd von Wölfen dient explizit dem Schutz der Tierhaltung und ist EU-rechtskonform. Für ein Management sollte der Wolf bereits jetzt auf Grundlage des bestehenden europäischen Rechts in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Eine Regulierung soll über das bewährte Reviersystem erfolgen. Nach Ansicht der Verbände wird es erforderlich sein, Wölfe zu entnehmen, die die Nähe zum Menschen suchen, Schutzmaßnahmen überwinden oder sich auf den Riss von Weidetieren spezialisiert haben. Darüber hinaus könne es Regionen geben, in denen eine dauerhafte Ansiedlung eines Wolfsrudels zu unauflöslichen Konflikten mit anderen Zielen führt, etwa der Deichsicherheit oder dem Erhalt der Almwirtschaft. Auch in Gebieten, in denen Präventionsmaßnahmen nicht umsetzbar sind bzw. Grünlandregionen, die nicht flächendeckend wolfsabweisend eingezäunt werden können, wird eine Entnahme von Wolfsrudeln zur Verhinderung der Ansiedelung nötig sein.

Der Aktionsplan Wolf des Aktionsbündnis Forum Natur und der Verbände der Weidetierhalter wird von den folgenden Verbänden unterstützt:

AGDW - Die Waldeigentümer

Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer

Bundesverband Deutscher Berufsjäger

Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter

Bundesverband Mineralische Rohstoffe

Bundesverband Rind und Schwein

Bundesverband für landwirtschaftliche Wildhaltung

Deutscher Bauernverband

Deutscher Fischerei-Verband

Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft

Deutscher Jagdverband

Deutsche Reiterliche Vereinigung

Deutscher Weinbauverband

Familienbetriebe Land und Forst

Orden Deutscher Falkoniere

Orden "Der Silberne Bruch"

Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie

Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände

Quelle: DJV

Achtung Stellenausschreibung verlängert!

Stellenausschreibung Projektbearbeiter/in

Der Jagdverband Weißeritzkreis e.V. führt eine Beantragung zu folgendem LEADER-Projekt mit der Einstellung eines Projektbearbeiters (30 Std/Woche) zu folgender Thematik durch:
Entwicklung und Sicherung des Ehrenamtes in der Wildbewirtschaftung im Bereich des Jagdverbandes Weißeritzkreis e.V.  - Jagd und Wildbewirtschaftung im 21. Jahrhundert.

Bewerbungen bitte bis zum 30.09.2018

 
Stellenbeschreibung hier durch ANKLICKEN
Interessenten können sich melden  bei dr.werthschuetz@gmx.de und HaenelBernd@t-online.de.

 

 

 

 

Autor Carsten Geißler; Quelle BMEL Referat 323

Neuer Jagdkurs der Jagdschule Weißeritzkreis jetzt anmeldbar

Neuer Arbeitsplan Hundewesen

Ab Donnerstag im Kino: AUF DER JAGD – wem gehört die Natur?

  • 7. Mai 2018 von Andreas Kinser, Deutsche Wildtier Stiftung

Den Tieren? Den Menschen? Auf der Suche nach der Antwort startet am 10. Mai der Dokumentarfilm AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? in den deutschen Kinos. Der Film geht der Frage nach, wie wir unseren Lebensraum – die Wälder, Felder und Wiesen, die uns umgeben – mit den Wildtieren teilen, die dort leben. Warum werden sie gejagt, wer bestimmt darüber, wie gejagt wird und welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden? Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte kommen dabei zu ganz unterschiedlichen Ansichten.

Der Film führt die Zuschauer in einen faszinierenden Mikrokosmos: den deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisation, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt. In den bayerischen Alpen begegnen wir röhrenden Hirschen , in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesen­heit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Ausführlich wird der Konflikt zwischen Mensch und Wildtier am Beispiel der Gämsen und der sogenannten Schutzwaldsanierung in den Bayerischen Alpen demonstriert.

Trailer: AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR


 






Der Film begibt sich mit optisch aufwändigen Bildern in die einzigartige Welt der wilden Tiere, der Jäger, der archaischen Landschaften, der Jahreszeiten und stellt die Frage Wem gehört die Natur? Wem gehören Reh, Hirsch, Gams, Wildschwein, Hase, Fuchs, Luchs, Bär oder Wolf? – Sie haben keinen Besitzer. Sie gehören sich selbst, sie sind Teil der Natur. Der Kinofilm will einen gesellschaftlichen Diskurs, ein Nachdenken anstoßen – über uns und unsere Rolle in der Natur. Dazu gehört auch die Rolle des Jägers und die Frage nach seiner Stellung in der Gesellschaft, sowie die Frage, wie wir mit dem Tiere Töten umgehen.

AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? startet am 10. Mai in den deutschen Kinos im NFB-Filmverleih. Am 9. Mai findet in vielen Städten eine Preview statt.

Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung




ASP-Proben richtig entnehmen

 





Hier Bilder zur Probennahme:


Hier einige Downloads und Bilder:

-wie entnehme ich die Probe korrekt

-Probenbegleitschein zum Runterladen und Ausfüllen

-Antrag auf die "Probenprämie" zum Runterladen und Ausfüllen



Antrag Prämie Tupferprobe Totfund
Schwarzwild Antrag IBAN-zum Ausfüllen.pdf (133.08KB)
Antrag Prämie Tupferprobe Totfund
Schwarzwild Antrag IBAN-zum Ausfüllen.pdf (133.08KB)


Probenbegleitschein Schwarzwild Tupfer Totfund
Schwarzwild Probenbegleitschein ab 2017_09-GHVS.doc (61KB)
Probenbegleitschein Schwarzwild Tupfer Totfund
Schwarzwild Probenbegleitschein ab 2017_09-GHVS.doc (61KB)




Mit dem neuen Erlass des SMS vom 18.09.2017-Monitoring KSP/ASP bei Wild- und Hausschweinen, gültig ab 19.09.2017 wurden offiziell die Bluttupfer für die Beprobung von Fall- und Unfallwild bekanntgegeben. Ich möchte Sie bitten, alle Jagdausübungsberechtigte mit diesen Bluttrockentupfer auszustatten und nähere Anweisung über die Durchführung der Beprobung zu unterrichten. Veterinärin Frau Hesse weist nochmals auf folgende Punkte hin:

1. Das passive Monitoring von Fall- und Unfallwild ist essentiell für das Frühwarnsystem bei der Überwachung der KSP und ASP beim Schwarzwild!!!

2. Der JAB ist verpflichtet gemäß Schweinepest- Monitoring-Verordnung diese Proben zu erbringen!

3. Die Wildschweine müssen – solange kein Verdacht auf eine ansteckende Krankheit vorliegt – nicht entsorgt werden.

4. Die Bluttupfer sind NUR beim Fall- oder Unfallwild anzuwenden.

5. Bei Beprobung des Fall- oder Unfallwild erhält der JAB 10,00€ Aufwandsentschädigung, sofern geeignetes Probenmaterial  erbracht worden ist.

6. Bei der Beprobung, unabhängig ob Blut-, Organ- oder Tupferprobe entnommen werden, sind hygienische Standardmaßnahmen durch den JAB einzuhalten, um eine Verschleppung von Krankheitskeimen durch den Jäger zu verhindern. 

Das Probenkontingent für gesund erlegte Wildschweine ist erfüllt. Ob und in welcher Höhe Gelder für weitere Aufwandsentschädigungen für Proben von gesund erlegten Wildschweinen bereitgestellt werden, wird je nach Probenaufkommen und Haushaltslage durch das SMS  am Jahresende entschieden werden.

Bitte Frau Hesse kontaktieren christin.hesse@landratsamt-pirna.de oder 03501 515-2432 um das erforderliche Material zu erhalten.

 

Jäger verabschieden Grundsatzposition Jagd auf BJT 2017

Download "Grundsatzposition Jagd"

Download "Projekt WILD Beschluss"

Download "Projekt Fellwechsel Beschluss"



Jäger sind moderner als ihr Ruf

DJV stellt erstmals Daten zum Waidwerk in Deutschland vor

(Berlin/Wolfsburg, 10. Juni 2016) Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat erstmals in einer repräsentativen Befragung soziodemographische Daten zu Jagd und Jägern erhoben: Demnach ist der Durchschnittsjäger in Deutschland 57 Jahre alt und ist in drei von vier Fällen verheiratet. Die Durchschnittsjägerin ist 51 Jahre alt und in einem von zwei Fällen verheiratet. Derzeit gibt es bundesweit im Schnitt 7 Prozent Jägerinnen. Doch in den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung sitzen heute bereits 20 Prozent Frauen.


Querschnitt der Bevölkerung

Jägerinnen und Jäger kommen aus der Mitte der Gesellschaft: Etwa 6 Prozent der Jäger sind Schüler, Studenten oder Auszubildende (Gesamtbevölkerung in Deutschland: 6 Prozent), 37 Prozent sind nicht oder nicht mehr berufstätig (42 Prozent) und 57 Prozent sind berufstätig in Voll- oder Teilzeit (52 Prozent). Ähnlich verhält es sich bei der Berufsverteilung: 23 Prozent (Gesamtbevölkerung: 32 Prozent) sind Angestellte oder Beamte, 13 Prozent (12 Prozent) leitende Angestellte oder Beamte im höheren Dienst, 10 Prozent  (3 Prozent) sind selbständig, 6 Prozent (1 Prozent) in der Land- und Forstwirtschaft tätig und 5 Prozent (4 Prozent) sind Freiberufler.


Familiäre Werte und Eigenverantwortung

Wer zur Jagd geht, lebt traditionelle Werte: 90 Prozent der Jägerinnen und Jäger geben an, in einem Mehrpersonenhaushalt zu wohnen. Im Bundesschnitt sind es nur 59 Prozent. Drei Viertel aller Jäger sind verheiratet (Gesamtbevölkerung: 55 Prozent) und nur etwa 16 Prozent Single (28 Prozent). Jäger tragen Verantwortung für die Gesellschaft: 41 Prozent aller Waidmänner engagieren sich ehrenamtlich, davon anteilig mehr Frauen, die etwa vermehrt Umweltbildungsprogramme oder Naturschutzprojekte umsetzen. Im Vergleich die Gesamtbevölkerung: Hier sind nur 9 Prozent ehrenamtlich im Umwelt- und Naturschutz engagiert.


Ansprechpartner mit Expertise vor Ort

Etwa eine Arbeitswoche pro Monat verbringen die Jäger in ihren Revieren in Wald und Feld. Sei es für Revierarbeiten, wie Biotoppflege und Hochsitzbau oder zur Beobachtung von Wildtieren und zur Jagd. Das macht den Jäger zu einem präsenten Ansprechpartner vor Ort, wenn es um Wild, Jagd und Natur geht.

Auf dem Stand der Technik

Jägerinnen und Jäger sind von gestern? Von wegen! 83 Prozent aller Jäger nutzen das Internet (Gesamtbevölkerung: 80 Prozent ), 82 Prozent haben ein E-Mail-Konto (62 Prozent in der Gesamtbevölkerung) und ein Drittel ist in den sozialen Medien aktiv (27 Prozent in der Gesamtbevölkerung).

Wert der Jagd

Jagd in Deutschland ist die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Sie dient der Prävention von Wildschäden oder Tierseuchen und hilft dem Artenschutz. Die DJV-Mitgliederbefragung zeigt zudem: Die Jagd ist ein Wirtschaftsfaktor.  Rund 1.570 Euro kostet die Pacht einer Jagd im Schnitt pro Jahr. Etwa 910 Euro pro Jahr geben Jäger für ihren mobilen Untersatz aus, 520 Euro für Reviereinrichtungen, 390 Euro für Handwerkszeug, wie Messer und Waffen, 280 Euro für Jagdbekleidung sowie 270 Euro für Wildschaden. Sonstige Ausgaben, wie etwa Tierarztkosten für den Hund, liegen etwa bei 180 Euro pro Jahr.

Hinzu kommen jährlich rund 220 Euro aus eigener Tasche für Biotoppflege oder Artenschutzmaßnahmen im Revier. Hochgerechnet auf die rund 375.000 Jägerinnen und Jäger in Deutschland, entspricht dies einer Investition von etwa 82,5 Millionen Euro pro Jahr für Naturschutz. Im Schnitt kommt jeder Jäger insgesamt auf Ausgaben von 4.340 Euro pro Jahr. Mit Investitionen von insgesamt 1,6 Milliarden Euro jährlich kurbeln die Jägerinnen und Jäger die deutsche Wirtschaft an.


Keine Jagd ohne Hund

Der Leitspruch "Jagd ohne Hund ist Schund" wird unter Jägern beherzt: In zwei Dritteln aller Jägerhaushalte ist mindestens ein Jagdhund vorhanden. Im Bundesschnitt besitzen nur etwa 11 Prozent aller Haushalte einen Hund. Dabei sind Vorstehhunde, wie etwa Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar oder Weimaraner unter Jägern besonders beliebt. In jedem vierten Jägerhaushalt kommt ein vielseitig einsetzbarer Vorstehhund vor. Dicht gefolgt von Teckeln (12 Prozent), Apportierhunden (10 Prozent) und Terriern (8 Prozent).


Verantwortung für's Wild

87 Prozent aller Jäger nutzt den Schießstand mindestens ein Mal pro Jahr, um zu trainieren. Nahezu die Hälfte aller Jäger geht jährlich sogar 3 Mal und mehr auf den Stand.

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Quellen:

Vergleichszahlen aus unterschiedlichen Quellenangaben:

Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahre: DeStatis (Alter, Geschlecht, Haushalt), GMS-Politikbus (Berufstätigkeit)Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahre: Deutsches Freiwilligensurvey (2014)Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahre: ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 (Kommunikationverhalten)Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland: Statista 2016: Haustierbesitzer in Deutschland nach Anzahl von Hunden im Haushalt von 2010 bis 2015

Quelle: DJV



 

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