Der Jagdverband geht geschlossen in die Zukunft

Beratung mit Landtagsabgeordneten

Christian Goebel | 23.05.2015 | Aktuelles, Wichtige Meldungen | Kommentare geschlossen

Beratung mit Abgeordneten des Landtags zur Umsetzung des Jagdgesetzes

Am 05.05. waren die Verbandsmitglieder:
Carsten Geißler, (Vorstandsmitglied), Bernd Hänel (Vorsitzender) sowie Dr. Friedhart Werthschütz zu einer Beratung mit Frau Dombois (Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages) und Herrn von Breitenbuch im Sächsischen Landtag eingeladen.

Die Beratung hatte folgende wesentliche Inhalte:
Wie kann das 2013 beschlossenen Sächsischen Jagdgesetzes in nachfolgenden Themen bewertet und durch verbindliche Verordnungen verbessert werden:

  •  Alle Gemeinschaftsjagdbezirke (GJB), Eigenjagdbezirke (EJB) und der Staatsbetrieb Sachsenforst müssen im Sinn der Gleichbehandlung in Hegegemeinschaften (HG) organisiert werden (Pflichtmitgliedschaft wenn eine regionale HG vorhanden ist).
  • Die HG müssen bei der Vorlage einer nachhaltigen Entwicklungskonzeption und bei der Befürwortung durch den territorialen Jagdverband finanziell aus der Jagdabgabe unterstützt werden.
  • Die HG erarbeiten verbindliche Dreijahresabschusspläne für alle Schalenwildarten; anzustreben sind Gruppenabschusspläne.
  • Wald und Wild muss eine Einheit darstellen, diese dürfen nicht gegeneinander gestellt werden.
  • Der Staatsbetrieb Sachsenforst muss einer externen Kontrolle unterliegen. Die beim Sachsenforst angesiedelte Obere Jagdbehörde führt derzeit zu Interessenskonflikten.
  • Sachsenforstmitarbeiter müssen für Funktionen in HG zur Verfügung stehen.
  • Jagden werden in den HG gemeinsam in allen betreffenden Jagdbezirken organisiert (Informationspflicht über Drück-und Stöberjagden).
  • Die Mustersatzung des SMUL ist von den HGs verbindlich anzuwenden.
  • Die Jagdzeiten und die Vorschriften für die Wildfütterung sollten neu bewertet und den Lebensbedingungen des Wildes besser angepasst werden.
  • Es müssen Informations- und Meldepflichten an den Vorstand der HG konkretisiert werden. (momentaner Zustand: Abschussmeldungen der Reviere die nicht Mitglied der HG sind, aber in deren Wirkungsbereich liegen, liegen dem Landratsamt erst zum 10.04. des Folgejagdjahres vor, ebenso u. U. die Reviere, die Mitglied sind, aber nicht am Gruppenabschussplan teilnehmenà führt zu schlechterer Steuerbarkeit )

Herr von Breitenbuch erläuterte seinen Standpunkt zur Zusammenarbeit der Jäger. Frau Dombois und Herr von Breitenbuch sagten zu, die Themen in dem verantwortlichen Arbeitskreis des Landtages vorzubringen. Herr von Breitenbuch wurde in die Mitgliederversammlung am 25.09.2014 eingeladen.

B. Hänel

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